Grammophone

Enrico Caruso, 1873 - 1921

Biografie einer Legende:

Vom Neapolitanischen Straßensänger
zum berühmtesten Tenor aller Zeiten


CarusoEnrico Caruso ist die Legende. Noch heute werden Sänger auf der ganzen Welt nach seinem Vorbild gemessen. Luciano Pavarotti hält ihn für den größten Tenor der je gelebt hat. In ärmlcihen Verhältnissen geboren, weiß Enrico schon als Kind: Er möchte Sänger werden. Hartnäckig und gegen den Willen seines Vaters verfolgte er dieses Ziel. Er singt im Kirchenchor und tingelt durch Neapels Cafes und Hafenrestaurants. Carusos Begabung wird entdeckt und gefördert. Eine steile Karriere beginnt, die in New York and der Metropolitan Opera gipfelt. "Wer hat Sie gesandt - Gott?" wurde Caruso von Giacomo Puccini gefragt. Nicht nur dem großen italienischen Komponisten wer seine Kunst unerklärlich. Enrico Carusos Stimme klang wie aus einer anderen Welt: Rein, strahlend, gewaltig. Ohne Gesangsunterricht, einfach so, soll er gesungen haben.

Carusos Karriere begann wie im Märchen: Vom Neapolitanischen Straßensänger stieg er zum größten Operntenor aller Zeiten auf. Auch heute noch ist Caruso, für die Posteggiatori, die durch die Straßen von Neapel ziehen, das große Vorbild. Der Stimme Carusos kam aber, vor mittlerweile hundert Jahren, eine technische Erfindung äußerst gelegen. Die Entwicklung des Grammophons. Erstmals konnten Stimmen aufgezeichnet und vervielfältigt werden. Stellt sich die Frage, hat Caruso dem Grammophon zum Welterfolg verholfen oder das Grammophon der Stimme Carusos? Caruso wurde zum Medienstar. Im Grand Hotel in Mailand nahm er seine erste Platte auf. Mit einem Debüt in Amerika wurde Caruso endgültig zum Weltstar.

Caruso Tenor1921 starb Caruso im Alter von 48 Jahren in Neapel. Zu seinem Grab kommen noch heute seine Fans zu tausenden. Seine Stimme wird immer in unseren Herzen bei uns bleiben.

Caruso trat auf allen großen Opernbühnen der Welt auf. Er war wochenlang auf anstrengenden Tourneen unterwegs und beutete seine Stimme und seine Gesundheit aus. 1920 brach er auf der Bühne zusammen. Er vertraute nicht den Ärzten, sondern der Madonna von Pompeji. In Sorrent verbrachte er seinen letzten Sommer, im Hotel Excelsior Vittoria.